Krankenpfleger. Coach. Trainer.
Ich bin Torsten Kliem, Jahrgang 1967, geboren in Berlin. Mein beruflicher Weg ist nicht geradlinig. Vielleicht ist genau das heute eine meiner Stärken.
Ich habe Menschen in der Psychiatrie und auf der Intensivstation begleitet. Ich war Unternehmer und bin gescheitert. Ich habe Verantwortung für Mitarbeitende getragen, internationale Pflegefachkräfte beim Ankommen in Deutschland begleitet und mehrere Jahre in Japan gelebt.
Heute arbeite ich als Krankenpfleger, Coach und Trainer. Das passt für mich zusammen.
Ich begleite Menschen, die unter Druck stehen, vor Veränderungen stehen oder sich in einer neuen beruflichen oder kulturellen Situation orientieren müssen.

Angefangen hat es in der Pflege.
Von 1984 bis 1987 absolvierte ich meine Ausbildung zum Krankenpfleger an der Nervenklinik Spandau in Berlin.
Danach arbeitete ich in unterschiedlichen medizinischen Bereichen: Psychiatrie, Chirurgie, internistische Intensivmedizin und später auch Altenpflege.
1991 machte ich mich mit häuslicher Krankenpflege selbstständig. Es folgten Jahre im Vertrieb, eine weitere Selbstständigkeit und später Tätigkeiten mit Personalverantwortung.
Nicht alles davon ging gut.
Eine wirtschaftliche Pleite gehört genauso zu meiner Geschichte wie berufliche Erfolge. Später kam ein Burnout dazu. Das waren Einschnitte – und Erfahrungen, die meine Sicht auf Arbeit, Leistung und das eigene Leben verändert haben.
Es begann nicht erst in Japan.
Von 2014 bis 2017 arbeitete ich bei Collatio in der Personaldienstleistung und trug Verantwortung für rund 60 Mitarbeitende. In dieser Zeit begleitete ich unter anderem Pflegefachkräfte aus Ungarn und Bulgarien, die für eine Tätigkeit in Deutschland angeworben worden waren.
Ich begleitete die Fachkräfte bei den nächsten Schritten in Deutschland: bei der B2-Sprachprüfung und der Anerkennung ihrer Pflegediplome, bei der Bereitstellung von Wohnraum und schließlich bei der Vermittlung in Kliniken und andere Einrichtungen.
Dabei merkte ich, dass gute Organisation allein nicht reicht. Menschen kamen mit ihrer Sprache, ihren Erfahrungen und ihren Vorstellungen von Arbeit und Zusammenleben nach Deutschland. Und ich brachte genauso meine eigenen Vorstellungen und Selbstverständlichkeiten mit.
Aus diesem Wunsch heraus begann ich 2018 meine Ausbildung zum Interkulturellen Coach an der AWM in Korntal. Was aus meiner Arbeit mit osteuropäischen Pflegefachkräften entstanden war, bekam damit einen fachlichen Rahmen.
Dann kam Japan.
2013 hatte ich bereits für längere Zeit in Yokohama gelebt. 2019 ging ich mit meiner Familie erneut nach Japan. Bis 2022 lebte und arbeitete ich dort als Coach und Missionar.
Jetzt wechselte die Perspektive. Einige Jahre zuvor hatte ich Menschen dabei begleitet, in Deutschland Fuß zu fassen. Nun war ich selbst derjenige, der in einer anderen Kultur leben, arbeiten und sich orientieren musste.
Ich begleitete Menschen aus unterschiedlichen Organisationen bei persönlichen und interkulturellen Herausforderungen. Daneben engagierte ich mich in der Yokohama Spring Homeless Patrol und in lokalen Projekten.
Beides prägt mein Coaching bis heute.
Diese beiden Perspektiven prägen mein Verständnis von interkulturellem Coaching bis heute.
Was mich heute beschäftigt.
Mich interessieren keine schnellen Erfolgsrezepte. Mich interessiert, was Menschen tatsächlich hilft, Veränderung zu wagen.
Resilienz & Selbstführung
Wie bleibe ich handlungsfähig, wenn Druck, Verantwortung und Veränderung zunehmen? Wie erkenne ich meine Grenzen, bevor mein Körper sie mir zeigt?
Interkulturelles Coaching
Ich kenne beide Perspektiven: Menschen, die in Deutschland ankommen – und die Erfahrung, selbst in einer anderen Kultur anzukommen. Mein besonderer Erfahrungshintergrund liegt in Osteuropa sowie Ostasien/Japan.
Veränderung & Neuorientierung
Manchmal ist klar, dass es so nicht weitergeht. Nur die Richtung ist noch nicht klar. Ich begleite Menschen dabei, ihre Situation zu sortieren, Entscheidungen zu treffen und wieder ins Handeln zu kommen.
Immer wieder bin ich beeindruckt von seiner Leidenschaft, Menschen mit seiner geballten Kompetenz und ganz viel Herz zur Seite zu stehen. Dabei ist er jemand, der aus der echten, erlebten Praxis und Lebenserfahrung agiert.
Er hört zu, bevor er antwortet, ordnet ein, statt schnelle Urteile zu fällen. Man spürt sofort die Erfahrung, die dahintersteckt – auch wenn er selbst eher zurückhaltend darüber spricht.
„Fundiertes Fachwissen und eine ruhige, präsente Art, Menschen zu begegnen.“
Fachlich gewachsen. Praktisch geprägt.
Ausbildung ersetzt Erfahrung nicht. Erfahrung ersetzt Ausbildung auch nicht.
Vertrauen braucht Haltung.
Seit 2023 engagiere ich mich als Kinderschutzbeauftragter der Urban Life Church. Prävention bedeutet für mich nicht Misstrauen, sondern klare Strukturen, in denen Kinder geschützt sind und Mitarbeitende verantwortlich handeln können.
Seit 2025 bin ich außerdem Mitglied der Ethikkommission der Stiftung Karlshöhe Ludwigsburg.
Extern dokumentiert.
Breitengrad
Beiträge zu Member Care, Auslandseinsätzen, Rückkehr und Erfahrungen aus Japan.
MT:28 ansehen →Japan 2021
Regionaler TV-Beitrag 2021 über einen von mir geleiteten deutschen Brotbackkurs in Yokohama.
Direktlink ergänzen, sobald gewünscht.Yokohama
Engagement in der Obdachlosenhilfe rund um Kannai und Yokohama.
Externe Quellen / Projektseite ergänzen.Wirkungsberichte
Dokumentation meiner Arbeit im Bereich Coaching, Member Care und Japan bei MT:28.
Mehr erfahren →Vielleicht stehst du gerade selbst an einer Kurve.
Du musst noch nicht wissen, wie der ganze Weg aussieht. Manchmal reicht es, die eigene Situation zu sortieren und den nächsten sinnvollen Schritt zu erkennen.
Wenn du möchtest, schauen wir gemeinsam darauf.
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